Begleitend zur VorlesungEinführung in
die Numerische Mathematik werden Übungszettel ausgeteilt bzw. auf dieser
Seite zum download bereit gestellt. Die erfolgreiche Bearbeitung dieser Zettel ist Voraussetzung für die Scheinvergabe. Die Übungen bestehen aus theoretischen und praktischen Aufgaben. Bei ersteren handelt es sich um Aufgaben auf dem Papier, bei letzteren um Computerübungen. Vergeben wird ein benoteter Schein zur Vorlesung. Für Studenten, die einen speziell ausgewiesenen Schein über mathematische Programmierübungen benötigen (Mathematik Lehramt?), wird dieser unter bestimmten Bedingungen zusätzlich ausgestellt. Die genauen Scheinkriterien finden Sie weiter unten auf dieser Seite.
An dieser Stelle werden aktuelle Übungsblätter und eventuell Hinweise bzw. Musterlösungen abgelegt.
Routinen für Cholesky-Zerlegung, Vorwärts- und Rückwärtslösen cholesky.c
Computer-Übungen
Die Übungen werden so gestellt, dass sie auf einem normalen Rechner bzw. notebook zu lösen sind.
Grundsätzlich ist eine Programmierung in C erwünscht, die Verwendung von anderen Programmiersprachen und ggfs. von Matlab ist eventuell nach Rücksprache mit Ihrem jeweiligen Tutor möglich.
Eventuell muss
hierfür einmalig ein C-Compiler oder eine geeignete Entwicklungsumgebung installiert werden.
Unter Linux müssen Sie lediglich sicher stellen, dass der Gnu Compiler
gcc installiert ist.
Eine Möglichkeit, mit freier Software unter Windows zu entwickeln, stellt die integrierte Entwicklungsumgebung dev-c++ dar. Tipps zur Installation können beispielsweise hier gefunden werden.
Eine weitere oftmals genutzte Umgebung ist Eclipse.
Alternativ stehen Arbeitsplätze im Rechenzentrum zur Verfügung.
Außerdem besteht die Möglichkeit, die Aufgaben zu vorgegebenen Zeiten im Computer-Pool im Keller (U011, U012) des
Otto-Meyerhof Zentrums (INF 350) selbständig zu bearbeiten, wobei hier häufiger Tutoren zur Beratung anwesend sein werden.
Die Räume sind zu den Zeiten
Montag, 14h-18h, U011 und U012
Donnerstag, 14h-18h, U011
reserviert und bieten je 25 Arbeitsplatzrechner.
C-Crashkurs
In der zweiten Vorlesungswoche wird es einen für absolute Einsteiger gedachten Crashkurs in die Programmiersprache C
geben. Die Einführung in die Numerische Mathematik ist eine mathematische Vorlesung und kein Programmierkurs! Ganz im
Gegenteil, es werden Programmierkenntnisse vorausgesetzt. Falls Sie sich unsicher fühlen bei der Programmierung,
empfehlen wir Ihnen diesen ausgezeichneten
C++-Kurs der Fachschaft MathPhys. Dieser enthält auch Tipps zur Installation einer Entwicklungsumgebung unter Windows!
Alternativ dazu gibt es auch Kurse beim Rechenzentrum; eine weitere Möglichkeit ist, ein
geeignetes C Tutorial autodidaktisch zu bearbeiten. Eine weitere gute
Ressource ist hier zu finden.
Der Crashkurs wird zweimal angeboten, um allen Studenten die Teilnahme zu ermöglichen:
Montag, 13.10.2008, 14h-18h
Donnerstag, 16.10.2008, 14h-18h
Veranstaltungsort sind jeweils die Kellerräume des Otto Meyerhof Zentrums (INF 350).
Matlab
Die Software Matlab hat sich zu einem extrem wichtigen Hilfsmittel der numerischen
Mathematik entwickelt. Im Rahmen der Vorlesung kann leider kein Crash-Kurs für Matlab angeboten werden. Es gibt allerdings
eine von Thomas Dunne und Helke Hesse erarbeitete online Einführung, die wir empfehlen
können, ansonsten gilt auch hier der Verweis auf google.
Unter Umständen ist es für Hörer der Vorlesung möglich, eine Studentenversion zu beziehen. Dies wird momentan
noch geklärt.
Scheinkriterien
Notwendige Bedingungen für die Scheinvergabe sind
regelmäße Teilnahme an den Übungen
mindestens einmal vorrechnen
mindestens 50% der erreichbaren Punktzahl der theoretischen Aufgaben
mindestens 50% der erreichbaren Punktzahl der praktischen Aufgaben
mindestens 50% der erreichbaren Punktzahl der Klausur (vorläufiger Termin: 28. Januar 2009)
Bei Nicht-Bestehen der Klausur besteht die Möglichkeit, sich mündlich nachprüfen zu lassen.
Sind diese Bedingungen erfüllt, berechnet sich die Note aus der Prozentzahl der gesamt (Theorie, Programmieren, Klausur) erreichten Punktzahl:
Die Summe der theoretischen, praktischen und Klausur-Punkte wird gebildet, gewichtet zu 25%, 25% und 50%.
Das Verhältnis dieses Wertes zur maximal erreichbaren Punktzahl wird gebildet.
50% ergibt die Note 4.0.
90% und mehr ergibt die Note 1.0.
Dazwischen wird linear interpoliert und dann nach unten (also zu Gunsten des Studenten) auf die nächste ganze Note gerundet.
Für Lehramtstudenten, die einen besonders ausgewiesenen Programmierschein benötigen, gelten folgende Kriterien:
Der Schein kann nur dann ausgestellt werden, wenn der normale Schein erworben wurde.
Die Note des Scheins wird nach dem gleichen Schlüssel errechnet, allerdings zählen hier nur die Programmieraufgaben und die dort maximal erreichbare Punktzahl.
Klausur
Die Klausur findet am Mittwoch, 28. Januar 2009, im Hörsaalgebäude Botanik (Vorlesungssaal, wie immer) statt. Beginn ist Punkt 11h00 s.t., Ende
13h00. Zu beachten ist
Bitte Lichtbildausweis mitbringen.
Ein einfacher, nicht programmierbarer Taschenrechner ist erlaubt.
Keine weiteren Unterlagen dürfen benutzt werden.
Bitte eigenes Papier mitbringen.
Bitte klären Sie mit Ihrem Übungsgruppenleiter ab, ob Sie die erforderliche Punktzahl für die Zulassung der Klausur erreicht haben.
Klausureinsichtnahme
Am Freitag, den 30. Januar 2009, besteht von 9h15 bis 10h45 die Möglichkeit der Einsichtnahme in die Klausur. Achtung: diese findet NICHT im
Vorlesungssaal Botanik statt, sondern im Raum 432 im vierten Stock des Gebäudes INF 368 (ein Stock über der Bibliothek). Zu diesem Zeitpunkt
werden auch die korrigierten Übungsblätter 12 zurück gegeben.