Mathematik für molekulare Biotechnologie
(Kursusvorlesung 4st. + Übungen 2st.)
Übungen:
siehe Seite Übungen zu
Mathematik für molekulare Biotechnologie
Computer-Hilfe:
Gerrit Schultz , siehe auch die von ihm eingerichtete Seite Der ScilabHelfer.
Am 12.11.2002 findet von 16:00-17:30 (Gruppe Schultz)
und von 17:30-19:00 (Gruppe Cournia) ein SCILAB Einführungskurs statt. Ort ist der CIP Pool im 4. Stock des IWR, INF 368 (direkt über der UB).
Voraussetzungen:
Mathematikkenntnisse aus der gymnasialen Oberstufe
Zielgruppe:
Studierende des Studiengangs "Molekulare Biotechnologie"
Inhalt: Das Ziel der zweisemestrigen Vorlesung ist,
theoretische und praktische Kenntisse in denjenigen mathematischen
Basistechniken zu vermitteln, die auch unverzichtbar für das
Verständnis der modernen Biotechnologie sind. Dabei werden die
gleichen Themen wie im ersten Jahr eines Mathematik- oder
Physikstudiums behandelt, allerdings in einer für Biotechnologen
aufbereiteten Form, mit wesentlich weniger Beweisen, und mehr
praktischen Beispielen. Die Studenten sollen nach der Vorlesung in
der Lage sein, einfache mathematische Texte zu verstehen und sich mit
Mathematikern über Anwendungsprobleme zu verständigen, sowie
selbstständig einfache mathematische Modelle zu entwickeln und mit
diesen zu arbeiten. In Computerübungen mit der in der
Praxis weitverbreiteten und sehr einfachen Programmiersprache MATLAB
(bzw. dem freierhältlichen Äquivalent SCILAB) sollen einige
Inhalte vertieft und veranschaulicht werden, und die Studenten
nebenbei die Grundzüge informatischen Denkens erlernen (ein kleiner
MATLAB-Crash-Kurs wird zu gegebener Zeit im Semester angeboten).
Die behandelten
Themen:
Motivation, und Einführung in die mathematische Sprache
Analysis (1): Folgen, Reihen, Konvergenz, Exponentialfunktion, Logarithmus
Lineare Algebra (1): Vektorräume, lineare Abbildungen, Koordinatentransformationen,
Inversenbildung, Lösung linearer Gleichungssysteme
Analysis (2): Stetigkeit, Differenzierbarkeit, Taylor-Entwicklung, Optimierung, Newton-Verfahren
Lineare Algebra (2): Determinante, Eigenwerte, charakteristisches Polynom
Ein Skript, das auf der Vorlesung basiert, ist jetzt auf der
Skript-Homepage
verfügbar.
Literatur: Jänich, Lineare Algebra,
Springer-Verlag. Ein Buch mit vielen graphischen Veranschaulichungen,
empfehlen wir zur Nacharbeitung des Stoffes in Linearer Algebra.
Seymour Lipschutz: Lineare Algebra. Schaum's Überblicke und
Aufgaben. 2. Aufl. 1999., McGraw-Hill Germany; Hanser
Fachbuchverlag. Enthät viele schöne Beispiele, erklärt
alles schön ausführlich. Auch gut zur Nacharbeitung des
Stoffes in Linearer Algebra geeignet. Gerd Fischer, Lineare
Algebra, Vieweg Studium, Grundkurs Mathematik (Teile der Vorlesung
basieren auf diesem Buch). Die neuste Auflage ist: 12. Auflage,
September 2000. Ältere Ausgaben sind aber völlig
ausreichend. H. Stoppel, B. Griese, Übungsbuch zur Linearen
Algebra, Vieweg. Lothar Papula, Mathematik für Ingenieure
und Naturwissenschaftler, Band 1, Vieweg. Sehr schön
ausführlich. Forster, Analysis I, Vieweg-Verlag. Relativ
kostengünstig im Paperback, völlig ausreichend vom
Stoffangebot. H. Amann, J. Escher, Analysis I, Birkhäuser,
1998. Grundlage für Teile der Vorlesung. Harald Scheid,
Folgen und Funktionen: Einführung in die Analysis, Mathematische
Texte, Spektrum. Viele Beispiele, ursprünglich für
Lehramtsstudenten. Martin Barner, Friedrich Flohr, Analysis I,
de Gruyter Lehrbuch. Enthält viele Beispiele. S. L. Salas,
Einar Hille, Calculus, Spektrum. Viele Erläuterungen, sehr
ausführliche Beispiele.
Scheinkriterien: Im Semester werden zwei Klausuren
geschrieben, eine erste am Dienstag, dem 17. Dezember 2002 in der
Vorlesung, eine zweite vorraussichlich am Dienstag, dem 11. Februar
2003. Die Vorlesung gilt als erfolgreich abgeschlossen, falls bei den
beiden Klausuren zusammen mindestens 50% der Gesamtpunkte erreicht
werden. Dabei sind in der ersten Klausur nur ein Drittel, in der
zweiten Klausur zwei Drittel der Gesamtpunktzahl erreichbar (1/3 und
2/3 Wichtung). Die Wertung der zweiten Klausur kann durch eine
zusätzliche freiwillige mündliche Prüfung ersetzt
werden, bei der nur eine bessere Punktezahl statt jener in der zweiten
Klausur erreichten in die Gesamtwertung eingeht. Diese Prüfung
ist also ohne Risiko! Der Erwerb des Scheines gibt 5 CP.
Neben dem Schein zur Vorlesung gibt es auch einen
Übungsschein,
der zusätzliche 3 CP gibt. Der Besuch der
Übungen wird wärmstens empfohlen.
Ergebnis der ersten Klausur: Alle 45
Klausurteilnehmer haben über 50% der erreichbaren 20 Punkte, und die Klausur ist sehr gut ausgefallen. Zur
Selbsteinschätzung geben wir hier grob an, wie die Klausur
ausgefallen ist: etwa 1/3 der Teilnehmer haben 19 oder 20 Punkte und
etwa 3/4 haben 16 oder mehr. Als Notenschlüssel geben wir an:
Notenschlüssel:
Punkte Note
0-4 6
(ungenügend)
5-9 5 (mangelhaft)
----------------------------------
----------------------------------
10 4-
11 4 (ausreichend)
12 4+
----------------------------------
13 3-
14 3
(befriedigend)
15 3+
----------------------------------
16 2-
17 2
(gut)
18 2+
----------------------------------
19 1-
20 1
(sehr gut)
Ergebnis der zweiten Klausur: Erfreulicherweise haben alle
Klausurteilnehmer/innen über 50% der erreichbaren 40 Punkte und so mit den
Punkten aus der ersten Klausur genügend viele Punkte für den Vorlesungsschein.
Die Gesamtnoten hierfür und auch für die Übungsscheine
werden von der Pharmazie berechnet und bekanntgegeben.
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