Das Praktikum, das starke Eigeninitiative der Teilnehmer erfordert,
soll mathematisch interessierten Studenten der Molekularen
Biotechnologie helfen, die Chancen auszuloten,
die sich an der Schnittstelle zwischen Mathematik und molekularer
Biotechnologie ergeben. Um eine intensive Betreuung zu
gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl auf maximal 6 begrenzt.
Ziel ist, dass die Teilnehmer einzeln oder in Zweiergruppen intensiv
betreute "Mini-Forschungs"-Projekte bearbeiten, die ein
selbstgewähltes Problem aus der molekularen Biotechnologie mit
mathematischen Methoden und am Computer behandeln. Mögliche
Themengebiete: Proteinfaltung, Molecular dynamics, Zelldynamik,
Bildverarbeitung in der Mikroskopie, Metabolische Netzwerke,
Modellierung von Bioreaktoren,... Es ist ausdrücklich erwünscht,
eigene Problemstellungen aus Berufspraktika oder anderen
Lehrveranstaltungen mitzubringen!
Dabei werden je nach Problemstellung verschiedene mathematische
Methoden und/oder Softwarepakete von den Teilnehmern erlernt werden
müssen. Die Betreuung dient in erster Linie dazu
- aus der Problemstellung ein bewältigbares mathematisches Projekt zu
formen
- geeignete Literatur zu finden und zu diskutieren
- geeignete Experten-Ansprechpartner zu vermitteln
- sowie die (Zwischen-)ergebnisse der Teilnehmer in
wöchentlichen Treffen kurz zu diskutieren. Dafür werden jeweils
informelle Kurzvorträge gehalten.
Ziel ist neben dem Einarbeiten in die benötigten mathematischen
Methoden auch das Schreiben eines kleinen Projektberichts, nach
Möglichkeit auf English.
Ein gleichzeitiger Besuch der Vorlesungen "Modellierung und Simulation in der
Systembiologie und Biochemie" oder "Bioinformatik" (oder auch der sich
leider mit anderen Vorlesungen überschneidenden Vorlesung "Simulationswerkzeuge")
im Wintersemester ist je nach Problemstellung evtl. hilfreich.
Die Veranstaltung wird
als vorgezogenes Bioinformatik-Praktikum des 6.
Fachsemesters anerkannt. Der
Gesamtarbeitsaufwand soll bei etwa
70 Stunden pro Teilnehmer liegen.
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